In industriellen Wasseraufbereitungsprozessen ist es von großer Bedeutung, den natürlichen Säuregehalt des Wassers zu neutralisieren und das für den Prozess erforderliche chemische Gleichgewicht herzustellen. In diesem Zusammenhang ist die starke Substanz, die in der Industrie als „Kostik“ oder unter der chemischen Formel NaOH (Natriumhydroxid) bekannt ist, einer der grundlegendsten Verbrauchsmaterialien in Wasseraufbereitungsanlagen.
Kostik, das in flüssiger Form geliefert wird, wirkt als starkes Mittel zur Anhebung des pH-Werts. Es wird über automatische Dosierpumpen in milligrammgenauen Mengen in die Aufbereitungsanlage eingespeist. Dieser Vorgang stabilisiert den Säure-Basen-Haushalt (pH-Wert) des Wassers, gewährleistet so den effizienten Betrieb der Aufbereitungsanlagen und schützt die Rohrleitungen vor Korrosion (säurebedingter Abnutzung).
Kaliumhydroxid-Dosierung in Umkehrosmose- und Ultrafiltrationsanlagen
Bei fortschrittlichen Membrantechnologien wie der Umkehrosmose (RO) und der Ultrafiltration (UF) kann Natriumhydroxid je nach Bedarf des Systems an zwei verschiedenen strategischen Stellen dosiert werden:
pH-Ausgleich am Systemeinlass
Der pH-Wert des Rohwassers, das in Membransysteme eintritt, kann manchmal unter dem idealen Betriebsbereich der Membranen liegen, oder es kann erforderlich sein, die Durchdringung von im Wasser gelösten Gasen (z. B. Kohlendioxid) durch Ionisierung zu verhindern. Eine bestimmte Dosierung von Natronlauge im Umkehrosmoseverfahren am Einlass des Wasseraufbereitungssystems bringt den pH-Wert auf den gewünschten Wert und optimiert so die Membranleistung und die Aufbereitungsqualität.
pH-Einstellung am Systemausgang
Das aus dem Umkehrosmoseverfahren stammende reine Wasser weist in der Regel einen niedrigen pH-Wert (eine leicht saure Struktur) auf, da es von seinen Mineralien befreit wurde. Die direkte Zuführung dieses Wassers in Produktionsprozesse (Lebensmittel, Textil, Dampfkessel) kann zu Korrosion führen. Die präzise Dosierung von Lauge in die Auslassleitung des Systems bringt den pH-Wert des Produktwassers auf den angestrebten neutralen oder leicht alkalischen Wert und schließt damit den endgültigen pH-Ausgleichsprozess lückenlos ab.
Vorteile der Verwendung von industrieller Natronlauge
Eine auf korrekten technischen Berechnungen basierende Dosierung von Lauge in der Wasseraufbereitung bietet Ihrem Betrieb folgende Vorteile:
- Korrosionsschutz: Schützt Ihre Investition, indem er den Säureverschleiß an Metallrohren und empfindlichen Produktionsmaschinen verhindert.
- Präzise Automatisierung: Dank der pH-Sensoren (Sonden) in der Anlage wird der aktuelle Zustand des Wassers erfasst, sodass nur die tatsächlich benötigte Menge an Chemikalien dosiert wird.
- Membran-Schutz: Durch die Einstellung des richtigen pH-Werts im Zulaufwasser werden organische und anorganische Verunreinigungen (Fouling) verhindert.
Über 30 Jahre Erfahrung und unser professionelles Team
Der Einsatz von reaktiven Chemikalien wie Natronlauge (NaOH) ist eine anspruchsvolle technische Aufgabe, die die richtige Ausrüstung und präzise Berechnungen erfordert. Mit unserer über 30-jährigen Erfahrung im Bereich der Wasseraufbereitung planen wir den gesamten Prozess – von der sicheren Lagerung der Chemikalie in Tanks bis hin zur dosierten Einspeisung am Ein- oder Ausgang der Anlage – gemäß den industriellen Sicherheitsstandards.
Die Berechnung der erforderlichen Natronlaugenmenge zur Erreichung des gewünschten pH-Werts sowie die Auswahl chemikalienbeständiger Rohrleitungen und Dosierpumpen werden von unserem professionellen Team mit größter Sorgfalt durchgeführt. Unsere Fachingenieure bieten auch nach dem Verkauf lückenlosen Support für die korrekte Kalibrierung der Systeme, deren Inbetriebnahme und die zuverlässige Chemikalienversorgung.
Wenden Sie sich an unser Expertenteam, um in Ihrem Betrieb eine vollautomatische und sichere Infrastruktur zur pH-Regulierung zu errichten.



